Gestalttherapie - Leben mit allen Sinnen


- Wurzeln
- Erkenntnisse der Gestaltpsychologie
- Selbstregulation
- Erfahrung befreiter Spiritualität
- (Rück)Eroberung der Wirklichkeit
- Aussagen von Fritz Perls
- Wesentliche Elemente der Gestaltarbeit
- Wesentliche Techniken der Gestalttherapie
- Topdog und Underdog
- Perspektiven
- Buchtipps
- Links
- Kontakt
1. Wurzeln
Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Konzept, das von dem Psychiater Dr. Fritz Perls, der Psychologin Dr. Laura Perls, dem Soziologen
Paul Goodman, dem Psychologen Ralph F. Hefferline und Anderen vor etwa sechzig Jahren entwickelt wurde.
Der Begriff Gestalt kommt nicht - wie viele vermuten - von Gestaltung sondern aus der Gestaltpsychologie,
einem Fachgebiet der Psychologie das sich - in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts - unter Anderem mit der Tatsache beschäftigte,
dass im Gehirn Sinnesreize nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten zu sinnvollen Ganzheiten/Einheiten organisiert werden.
Jede dieser Ganzheiten wird in Gestaltpsychologie und Gestalttherapie als Gestalt bezeichnet und bezieht sich sowohl auf Gegenständliches,
wie z.B. das Erkennen einer Vase, als auch auf Prozesse, wie z.B. einen vollständigen Handlungsablauf.
Der Begriff der Gestalt meint also die Form als äußere Begrenzung und die Figur als die Abgehobenheit vom Grund nicht nur im materiellen Sinn.
Sind Gegenstände oder Abläufe falsch oder unvollständig, so besteht die Tendenz diese zu korrigieren oder zu
vervollständigen d.h. zu einer sinnvollen Gestalt zu vollenden. Die in der Gestalttherapie vielleicht wichtigste Erkenntnis der Gestaltpsychologie ist die
Tendenz zur Vervollständigung von unvollständigen Gestalten (Situationen), bekannt als Zeigarnik-Effekt.
Unvollständige Situationen ( z.B. eigenen Ärger in entsprechenden Situationen nicht adäquat ausdrücken können), bleiben
( je nach individueller Bedeutung ) bis zu ihrer Erledigung als belastende Spannung im Gedächtnis und treten beim Erleben ähnlicher Situationen
wieder in den Vordergrund. Die Hauptanliegen von Fritz Perls Gestalttherapie sind, unvollständige Gestalten zu vollenden und abgespaltene Teile der
Persönlichkeit( etwa durch Tabu , Verbote) wieder zu integrieren.
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2. Erkenntnisse der Gestaltpsychologie
beziehen sich darauf wie Menschen Sinneswahrnehmungen organisieren. Wahrnehmung ein kreativer Akt, Sinneseindrücke werden abhänfgig von individueller Lebensgeschichte und aktueller Bedürfnislage selektiv organisiert. Die selektive Tendenz wird durch die beiden Grafiken deutlich, man muss sich - bewusst oder unbewusst - für eine der beiden Formen (Figur), die in einer Grafik enthalten sind entscheiden, die jeweils andere tritt dabei in den Hintergrund Die Gestaltpsychologie hat ihre Forschungsergebnisse als "Gestaltgesetze" formuliert. Die Gestalttherapie nutzt davon nur einige wenige wie z.B.
- Figur-Hintergrund-Prinzip:
Der Wahrnehmungsprozeß ordnet in Figur und Hintergrund.
Figur hebt sich dabei als abgesonderter, begrenzter, möglichst einheitlicher und geschlossener Bereich von einem eher unstrukturierten Grund ab. - Zeigarnik-Effekt:
Unvollständige Situationen haben die Tendenz zur Vervollständigung.
Die Psychologin Bluma W. ZEIGARNIK, eine Schülerin LEWINS, hat 1927 eine Untersuchung über das Behalten von erledigten und unerledigten Handlungen veröffentlicht .
Sie kam zu dem Ergebnis, daß Aufgaben die nicht beendet werden konnten, besser gemerkt werden konnten als Aufgaben die vollendet worden waren. - Gesetz der guten Gestalt:
Gestalthafte Wahrnehmungseinheiten bilden sich stets so aus, daß das Ergebnis eine möglichst einfache und einprägsame Gestalt darstellt.
Die Werbebranche - die ja mit menschlicher Wahrnehmung arbeiten muss - nutzt weniger als zehn von über hundert Gestaltgesetzen.
Vier Beispiele:
- Gleichheit:
Sind unter einer Anzahl verschiedenartiger Figuren zwei oder mehr gleichartig, werden sie als Gruppe wahrgenommen. - Geschlossenheit:
Figuren, die durch geschlossene Linien gebildet werden, treten stärker hervor als offene. - Nähe:
Die Elemente mit dem geringsten Abstand voneinander werden zu Gruppen zusammengefasst. - Gesetz des gemeinsamen Schicksals:
Elemente, die sich gleichmäßig bewegen bzw. verändern, werden als eine Einheit erlebt.
3. Selbstregulation
Gestalttherapie betont die Fähigkeit des menschlichen Organismus zur Selbstregulation. Das heißt im Alltag, dass sehr vieles in unserem
Körper von Selbst geschieht. Egal ob es sich um Anpassung der Herzfrequenz, Blutzuckerspiegel, Sauerstoffgehalt des Blutes oder hormonelle Regelkreise handelt, wir müssen
weder studieren noch anderweitig aktiv werden damit das alles funktioniert.
Wir Menschen verfügen über ausreichende Ressourcen um in unterschiedlichsten Situationen und Anforderungen zu bestehen.
Wir haben allen Grund auf dieses Potenzial zu vertrauen, es trägt uns bis zum heutigen Tag und sicher auch noch weiter.
Für alle Problemstellungen des Lebens sind auch die entsprechenden Lösungen potenziell in uns angelegt, sofern diese nicht durch
traumatische Erfahrungen, mangelhafte Sozialisation, negative Einstellungen usw. blockiert sind. Gestalttherapie stellt Beweglichkeit und
Gleichgewicht von Körper und Seele wieder her, indem sie hilft Blockaden aufzulösen und Vertrauen in die eigenen Kräfte zu gewinnen.
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4. Erfahrung befreiter Spiritualität
Die spirituelle Dimension der Gestalttherapie wird eher selten erwähnt. Vielleicht weil sie zuwenig erkannt wird, vielleicht will man die wissenschaftliche
und damit gesellschaftliche Anerkennung nicht verspielen, indem man sich unwissenschaftlichen "Träumereien" hingibt.
Durch Gestalttherapie wird Spiritualität aber unabhängig von religiösen Vorgaben und Konzepten auf natürliche Weise erlebbar.
Hingabe an den Augenblick, das Annehmen der eigenen Wirklichkeit, der eigenen Emotionen, Vertrauen in Dynamik und Kraft des eigenen Lebens
und damit verbunden die Möglichkeit zu wirklicher Begegnung mit der Schöpfung, öffnen uns neue Welten des Erlebens.
So sind - nach meiner Meinung - die Gestalttherapie von Fritz Perls und Spiritualität für immer untrennbar mit einander Verbunden.
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5. (Rück)Eroberung der Wirklichkeit
Hinter unserer geschönten Fasade, den Rollen die wir - bewusst oder unbewusst - spielen, existiert tief in uns die Wirklichkeit unserer Gefühle -
unserer Geschichte, die in hohem Maße unser Leben bestimmt. Diese Wirklichkeit und ihre ganz individuelle Dynamik (Prozess) erhält in der Gestalttherapie den Raum,
den sie im Alltag nicht hat - Gefühlen freien Lauf lassen - neues ausprobieren ohne sozialen Druck, ohne Abwertung oder Sanktionen - wo geht das sonst.
Lebendige Dynamik hat ihre eigenen Regeln. Ärger verschwindet nicht indem man ihn unterdrückt oder negiert. Wo er sich ausdrücken kann,
werden schnell seine Ursachen sichtbar und können verarbeitet werden
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6. Aussagen von Fritz Perls
- "Verliert euren Kopf und kommt zu euren Sinnen"
- "Ein gesunder Mensch vertraut eher seinen Sinnen, als seinen Vorstellungen und Vorurteilen"
- "Hier und jetzt findet unser Leben statt - der Verstand kommt immer eine Sekunde zu spät."
- "Mach aus allem eine Begegnung, bleib nicht in Distanz indem du darüber redest"
- "Du musst den Fluss (Deines Lebens) nicht anschieben, er fließt von alleine."
- "Es gibt keine Abkürzung - allein das Wörtchen "jetzt" zu verstehen dauert lange, vielleicht sogar Jahre"
7. Wesentliche Elemente der Gestaltarbeit
- Wahrnehmen was ist.
- Aus allem (Gedanken, Gefühlen, Träumen) eine ganzheitliche Begegnung machen.
- Sich einlassen statt Distanz.
- Ausagieren statt "darüber" reden.
- Zulassen, was - wie von selbst - geschehen will.
- Experiment - Ausprobieren - Lernen durch eigene Erfahrung.
8. Wesentliche Techniken der Gestalttherapie
"Ich akzeptiere niemanden als kompetenten Gestalttherapeuten, solange er noch Techniken benützt. Wenn er seinen eigenen Stil nicht gefunden hat,
wenn er sich selbst nicht ins Spiel bringen kann und den Modus (oder die Technik), die die Situation verlangt, nicht der Eingebung des Augenblicks folgend erfindet,
ist er kein Gestalttherapeut"
(Fritz Perls, 1968, in: Gestalt Wachstum Integration, Paderborn 1985, S. 170).
In der Gestalttherapie Fritz Perls hatten Techniken einen untergeordneten Stellenwert,
Techniken werden erfunden und genutzt um die gesteckten Ziele zu erreichen,
als Mittel zum Zweck, abhängig von der Kreativität des Therapeuten und der Bereitschaft des Klienten sie auszuprobieren.
Der Gestalttherapeut John O. Stevens hat in seinem Buch "Die Kunst der Wahrnehmung" eine Vorstellung der vielfältigen Möglichkeiten vermittelt.
Gestalttherapeutische Techniken verlangen vom Klienten ein gewisses Maß an Bereitschaft zur Selbstdarstellung, sich auf Gefühle einzulassen und
neues auszuprobieren.
Der Weg vom Kopf zu den Sinnen ist ein zentrales Anliegen der Gestalttherapie. Wir können uns noch so lange mit gedanklichen Spielereien beschäftigen - und dabei vielleicht unerwünschte Gefühle von uns fernhalten - das Leben aber spielt auf einer anderen Bühne. Es spielt im unmittelbaren Augenblick, im Jetzt, in der Sinneserfahrung und nicht - bzw. eben auch - in unseren vielfältigen Schöpfungen emotioneller Abwehr, wie Projektion, Intellektualisierung, Verdrängung etc.. Der in der Gestalttherapie so häufige Hinweis auf das "Hier und Jetzt", ist die heilsame Rückkehr zum Ursprung, zur Bühne des Lebens, zur ganzheitlichen Erfahrung des Menschseins.
Die Technik des hot seat (heisser Stuhl) hat nicht notwendigerweise etwas mit einem Stuhl zu tun, es ist eine Rolle die man einnimmt. Ob man dabei sitzt, steht, geht oder liegt ist Nebensache. Hot Seat ist das agieren eigener Gefühle, Gedanken, Wünsche oder sonstiger Bewusstseinsinhalte, unter Anleitung eines Therapeuten. Mit agieren ist gemeint, dass Gefühl und Körper mit beteiligt sind, dass Bewusstseinsinhalte nicht nur rein verbal mitgeteilt werden sondern auch gefühlt werden und sich durch Körpersprache mitteilen. Unstimmigkeiten, Widersprüche und Blockaden werden so schnell sichtbar und können vom Therapeuten thematisiert werden.
Der leere Stuhl (empty chair)Der leere Stuhl (empty chair) ist eine Erweiterung des hot Seat um eine zweite Position.
Vom Klienten wahrgenommene Konflikte (widerstreitende Persönlichkeitsanteile, schwelende Konflikte mit anderen Menschen etc.) werden bearbeitet,
indem eine Konfliktpartei (imaginär) auf den leeren Stuhl gesetzt wird. Ein Zwiegespräch mit entsprechenden Lösungsversuchen,
das meistens auch Platzwechsel beinhaltet um die jeweils andere Position möglichst hautnah zu erleben.
Die Technik erfordert etwas Einfühlungs- und Vorstellungsvermögen, gelingt aber den meisten nach kurzer Eingewöhnungszeit.
Erarbeitete Situationen und Lösungen bleiben oft lange und deutlich erinnerbar, wenn der Klient emotional beteiligt war.
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9. Topdog und Underdog
Die beiden sind für die Unterhaltung im Leben zuständig soviel ist klar. Fritz Perls hat Ihnen in seiner mutigen Autobiografie
(Titel: Gestalt-Wahrnehmung, Verlag für humanistische Psychologie, Werner flach KG, Frankfurt/Main 1981) auf unterhaltsame Weise viel Platz gewidmet .
Topdog und Underdog repräsentieren einen Hauptkonflikt menschlichen Seins.
Der Topdog steht dabei für die moralische Kontollinstanz, das Über-Ich, die soziale Ordnung (du musst, du darfst nicht, tu dies tu jenes nicht).
Während der Underdog das Lustprinzip, das ES im Freudschen Sinne, den heimlichen Saboteur (ich geb mir ja alle Mühe) darstellt.
Die daraus resutierenden "selbstquäle Spielchen" wie Perls sie nannte, binden - solange beide Teile nicht integriert sind - wertvolle Lebensenergie
und verhindern verantwortliches Handeln.
Die Geschichten die sich aus dem Widerstreit der Beiden ergeben füllen seit eh und je Theatherbühnen mit Leben.
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10. Perspektiven
Erwähnenswert finde ich es dass Gestalttherapie in der Psychotherapiestudie "Psychotherapie im Wandel" von Prof. Dr. Dr. Klaus Grawe,
Ruth Donati und Friederike Bernauer (1994)
Gestalttherapie als wirkungsvolles Verfahren dargestellt wird, dessen wissenschaftliche Anerkennung zu erwarten ist.
Wieviel Leben dann nach wissenschaftlicher Anerkennung und jahrezehntelanger Verbandsmeierei in dem Konzept Gestalttherapie noch steckt wird man sehen.
Ich rechne über kurz oder lang eher mit professioneller Mumifizierung (gut erhalten, vorzeigbar, leider etwas leblos).
Die Gestalttherapie Fritz Perls, seine frische, unkonventionelle und berührende Art zu leben, ist 1970 mit ihm gestorben.
Seine Hinterlassenschaft in Form von Büchern, Ton- und Filmmaterial bietet Jede Menge Anregung und Reibungsfläche für kritische und
kreative Naturen.
Bleibt zu hoffen, dass zwischen den beiden Extemen - wissenschaftlicher Versachlichung und rein subjektiver Herangehensweise -
sich genügend kreative Menschen mit Gestalttherapie beschäftigen und möglichst viel von der ursprünglichen Kraft dieser lebendigen
Therapieform erhalten bleibt.
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11. Buchtipps
- Gras unter meinen Füßen: Eine ungewöhnliche Einführung in die Gestalttherapie
"Von der Psychotherapie erwartet man, daß sie Menschen anpaßt und sie wieder in das gesellschaftliche Joch einspannt , Gestalt versucht, angepaßte Menschen, die in ihrem Joch nicht glücklich sind, wieder auf eigene Füße zu stellen.", sagt Bruno-Paul de Roeck. Er war 17 Jahre Mönch in einem kontemplativen Orden. Darauf folgten acht Jahre der politischen und religiösen Bildungsarbeit. Heute arbeitet Roeck als Dozent in der Fortbildung von Sozialarbeitern und bildet daneben im Umgang mit der Gestalttherapie aus. - Die Kunst der Wahrnehmung
Mit einem neuen Vorwort des Autors. Eine überzeugende Verknüpfung von Erwachsenenbildung und Lebenshilfe. Ein eingeführter Klassiker. Exemplare! Lernen, sensibler und aufmerksamer mit sich selbst und anderen umzugehen. Leben mit allen Sinnen - die von Frederick S. Perls begründete Gestalttherapie will dem Einzelnen helfen, sich seiner selbst bewusster zu werden und mehr Eigenverantwortung zu entwickeln. Dieses Handbuch erklärt die Methoden und Erfahrungen der Gestalttherapie und stellt Übungen vor, die allein oder in Gruppen durchgeführt werden können: von einfachen Formen der Beobachtung, der Mitteilung, der Berührung, der Äußerung von Phantasien und ihrem Ausspielen bis hin zu kreativen Gestaltungsmöglichkeiten mit bildnerischen, musikalischen und pantomimischen Mitteln. - Gestalttherapie. Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung
Dieses Buch enthält die theoretische Fundierung der Gestalttherapie. Als Grundlage seiner Theorie führte Perls die Idee der »Gestalt« ein, die er die »höchste Einheit der Erfahrung« nennt. Diese kann nur erreicht werden, wenn in der Auseinandersetzung mit der Umwelt die brachliegenden Möglichkeiten des Selbst mobilisiert und fortdauernd erweitert und gefestigt werden. - Gestalttherapie
»Reifung ist ein fortwährender Prozess des Sichlösens von den Stützen der Umwelt, wobei Selbständigkeit entwickelt wird, was bedeutet, dass Abhängigkeiten immer geringer werden.« Um diesen fortwährenden Prozess des Gestaltgewinnens des Ganzheitlichen geht es in diesem Band. Der Leser wird aufgefordert zum Mitmachen von Experimenten, was ihm das »Gewahrwerden« ermöglicht. Hierbei wird er nach und nach in die Grundbegriffe der Gestalttheorie wie offene und geschlossene Gestalt, Figur- Hintergrund, Organismus-Umwelt-Feld, Widerstände, Verstrickung und Kontakt eingeführt. Das Buch enthält 18 praktische Experimente in zwei Teilen: die erste Hälfte fordert auf zur »Expedition in die eigene Intimsphäre«, die zweite wendet sich dem Experimentieren zu. - Therapie der Gefühle. Forschungsbefunde zur Gestalttherapie
"Hier wird der Erfahrungsschatz der Gestalttherapie systematisch dokumentiert. Dazu wird außer einer systematischen Aufarbeitung der Forschungsbefunde zu Therapieprozessen und -wirkungen auch eine Dokumentation von Einzelfallberichten, -analysen und -studien vorgelegt. Diese eröffnen auch dem Praktiker, der an gestalttherapeutischen Arbeitsweisen interessiert ist, den Zugang zu diesem Erfahrungsschatz. Erstmalig gelingt hier der wissenschaftliche Nachweis, dass die Gestalttherapie ein hoch wirksames modernes Psychotherapieverfahren darstellt." Edition Humanistische Psychologie - Gestalttherapie in Aktion
"Sobald man Perls in Aktion sieht, wird es aufregend. Denn hier verbindet sich ein offenbar sehr fruchtbarer methodischer Ansatz mit dem Scharfblick eines überragenden Menschenkenners und der Gelassenheit eines ZEN-Meisters. Verliert euren Kopf und kommt zu euren Sinnen, lautet seine Devise." (Die Zeit)
"Ein Praxisbuch mit über vierzig Fallbeispielen aus Workshops von Fritz Perls"(Horst Eiselt) - Gestalt - Wahrnehmung
Hier setzt sich Fritz Perls selbst auf den "Heißen Stuhl" und schreibt hin, "was immer auch aufsteigt und geschrieben werden möchte". Teilweise in Gedichtform,spielerisch, mit allen persönlichen Eigenheiten, manchmal auch theoretisierend läßt dieses Buch in einem lebendigen Mosaik von Erinnerungen und Reflektionen den Menschen Fritz Perls sichtbar werden. Außerdem beschreibt und diskutiert Perls überzeugend die Entstehung und fortgesetzte Entwicklung der Gestalttherapie. - Gestalt, Wachstum, Integration
In diesem Buch finden sich die wichtigsten Aufsätze, Vorträge und Sitzungstranskripte von Fritz Perls aus einem Zeitraum von 30 Jahren. Sie vermitteln einen lebendigen Eindruck von Theorie, Methodik und Praxis der Gestalttherapie. Dieses Buch ist einer der wichtigsten Basistexte der Gestalttherapie. - Improvisation und Theater
Mit Hilfe dieses Buches werden Improvisation und Kreativität trainiert und die Lust am Theaterspiel entfacht. George Tabori schreibt in seinem Nachwort: "Johnstones Essay, mit erfrischendem Pragmatismus geschrieben, sei nicht nur Theatermachern empfohlen, sondern auch Politikern, Geschäftsleuten, Schulkindern, Hausfrauen und vor allem Liebespaaren: uns allen, die wir durch die Zusammenstöße der konkurrierenden Willen miteinander verbunden sind. "Man könnte natürlich sagen, Theatersport ist nichts für Intellektuelle, nichts für große, von Regiekonzepten erleuchtete Staatstheatermimen. Sollte es aber sein! Als Keith Johnstone diese Form von 'Sports play' Ende der 50er Jahre in London entwickelte, ging es ihm um die Wiederentdeckung des verschütteten kindlichen Denkens, um die Ausschaltung des sperrigen Intellekts." (Moritz Rinke, Theater heute, Oktober 1996)Keith Johnstone arbeitete von 1956-1966 am Royal Court Theatre in London, an dem er die legendäre Autorenwerkstatt leitete, der Dramatiker wie John Arden, Edward Bond und Arnold Wesker angehörten. Er unterrichtete an der Royal Academy of Dramatic Art, bis er England verließ. Seit 1971 lehrt er als ordentlicher Professor an der Universität von Calgary (Kanada) und leitet Workshops an den wichtigsten europäischen Schauspielschulen und Universitäten. Johnstone erfand viele neue Arten der Improvisation, u.a. Theatersport, Gorillatheater und Micetro. - Theaterspiele. Spontaneität, Improvisation und die Theatersport
Das Buch enthält vor allem Improvisations- und Theaterspiele, entwickelt und erprobt im Verlauf seiner fast 40jährigen Arbeit als Schauspiellehrer, die zusammen mit Johnstones Kommentaren und Erklärungen eine Fundgrube nicht nur für Theaterpraktiker sind, sondern für alle , die sich für die Geheimnisse zwischenmenschlicher Beziehungen und kreative Prozesse interessieren: Pädagogen ebenso wie Manager, Psychologen und Verliebte...
12. Links
Die folgenden Links beschreiben Gestalttherapie und sind so geschaltet, dass Sie ohne weiteres Navigieren direkt auf die entsprechenden Unterseiten gelangen.
- www.wikipedia.org
- www.symbolon-institut.de
- www.psychiatrie.de
- www.gestalt.de
- www.gestalttherapie.de
- www.igw-gestalttherapie.de
- www.iggberlin.de
- www.gestalttherapie.at
- www.dvg-gestalt.de
- www.einreden.de
Kontakt
Horst Eiselt Gestalttherapeut, Meditationstrainer
Termine nach Vereinbarung
Telefon: 0 98 28 / 9 11 350
E-Mail
2004-2009 © Horst Eiselt, letztes Update Juni 2009, Realisierung: DES-Webservice
