Meditation - der Weg zu Dir
- Meditationsarten
- Der innere Lehrmeister
- Widerstände
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- Buchtipps
- Links
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Meditationsarten
Meditation kann grob in zwei Bereiche geteilt werden. In einen eher passiven (bewusst - Sein, geschehen lassen, wahrnehmen was ist, sich einlassen, annehmen etc.)
und den aktiven - den mental gestaltenden Bereich, wo durch Techniken oder Rituale willentlich Gefühle, Bilder, Seinszustände erzeugt oder verändert werden.
Man kann im Sitzen, Liegen, Stehen, in Ruhe, in Bewegung, auch zu Musik tanzend, das heisst bei allem - was man tut oder nicht tut - meditieren. Viele Krankheiten, z.B. Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck - aber auch psychische Erkrankungen, können durch bestimmte Formen der Meditation günstig beeinflusst werden. Körperempfinden und Körperbewusstsein wird verbessert. Selbstbewusstsein und Leistungsfähigkeit steigen. Unser Immunsystem wird gestärkt, Herz und Kreislauf harmonisiert, der Umgang mit Stress wird entspannter.
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Der innere Lehrmeister
Meditation ist meistens mit alten, in Jahrhunderten gewachsenen Strukturen verbunden, mit religiösen Konzepten, mit Ideologien und festgefügten Regeln. Erfahrene Meister führen Neulinge in die entsprechenden Methoden ein und sorgen so dafür, dass die alten Konzepte erhalten bleiben. Ihrem Ursprung nach steht Meditation aber jedem Menschen - ohne jede Bedingung - offen. Die Möglichkeit das eigene Wesen bis ins Innerste zu entdecken, die Erfahrung von Ganzheit - Kreativität - eigener Gestaltungsfähigkeit, in sich den Meister aller Meister zu entdecken kann jeder Mensch. Die Tür ist unverschlossen, man braucht sie nur zu öffnen. Der beste aller Lehrmeister ist dabei die jahrtausende alte Weisheit unseres eigenen Organismus.
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Widerstände
Wer sich etwas vornimmt (Rauchen aufhören, regelmäßig Sport treiben) merkt bald, dass rein vernunftbestimmte Vorhaben gerne scheitern. Beim Meditieren ist es ganz genau so. Wer mit dem Üben beginnt der merkt sehr bald, dass der menschliche Organismus ganz offensichtlich nicht allein vom Verstand bestimmt ist. Die "Triebfedern" unseres Handelns sind dem Bewusstsein größtenteils verborgen. Der menschliche Organismus funktioniert sehr ökonomisch und am aktuellen Bedarf orientiert. Hunger führt uns zum Essen - Müdigkeit zur Ruhe - Durst zum Getränk usw.. Wer sich von dieser naturgegebenen Dynamik in seiner täglichen Meditationspraxis zu weit entfernt und glaubt etwas erzwingen zu müssen, der verschwendet nur seine Zeit.
Neben Widerständen, die mit der "biologischen Weisheit" unseres Organismus zusammenhängen, begegnen uns beim Üben auch psychische Widerstände.
Die Persönlichkeitstheorie der Freud´schen Psychoanalyse spricht von "Abwehrmechanismen des Ich" wenn innere oder äussere Realität in die Gesamtprsönlichkeit nicht integriert werden kann, wenn Erleben abgewehrt werden muss, wenn Konflikte zwischen Es - Ich - über Ich und äußerer Realität nicht gelöst werden können. Diese Abwehrmechanismen (Verdrängung, Verleugnung, Phantasie, Projektion etc.) sind in der Meditationspraxis als Widerstand wirksam und erfahrbar, es sind unsere selbsterrichteten Mauern, die uns hindern zu unserer wahren Natur durchzudringen. Mauern, die erst dann verschwinden werden - wenn wir sie als Schutz nicht mehr brauchen.
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Meditation bei Outhaus.de
Unsere Schwerpunkte sind: Selbsterfahrung, Intensivierung der Sinne, Aktivierung der inneren Ressourcen, nachhaltige Entspannung, selbstbestimmte konfessionsunabhängige Meditation.
- Selbsterfahrung
Im Alltag können wir unsere eigenen Aktionen, Reaktionen, Gedanken, Gefühle beobachten, und was wir beobachten bewerten wir auch. Beim Meditieren versuchen wir Bewertung zu unterlassen und zur reinen Sinneserfahrung durchzudringen. Keine leichte Aufgabe. Normelerweise ist das was wir als Sinneserfahrung "wahrnehmen", eine individuelle Auswahl und das Ergebnis blitzschneller Bewertung, also nur subjektiv wahr. Im Alltag ist unsere Aufmerksamkeit nach Aussen gerichtet - sinnvollerweise - und vom Sinnesorgan Auge dominiert. In der Meditation wenden wir uns als Ausgleich von Aussen nach Innen um zu erfahren was in uns vorgeht, was uns bewegt im Innersten. - Intensivierung der Sinne
Beim Meditieren lernen wir unsere altbekannte Welt mit neuen Augen zu sehen. Wir können uns dabei einen neuen, unmittelbareren Zugang zur Wirklichkeit erarbeiten, die Welt näher an uns heranlassen, uns zum Ideal der Sinneswahrnehmung ohne Bewertung vorzutasten und dabei - was uns umgibt - in seiner Ursprünglichkeit erkennen. - Aktivierung und Entfaltung der inneren Ressourcen
Durch Meditation können wir unsere inneren Kräfte, unser unerschöpfliches kreatives Potenzial entdecken. Das, was in uns wachsen will - bisher die Möglichkeit aber nicht hatte - bekommt nach und nach den Raum sich zu entfalten. Ein großzügiges Geschenk der Natur und eine bewegende Erfahrung. - Nachhaltige Entspannung
Auch wenn Meditierende auf uns einen sehr entspannten Eindruck machen, Meditation ist kein Entspannungsverfahren, Entspannung ist lediglich ein Nebeneffekt. Es gibt Verfahren die ausschließlich oder überwiegend der Entspannung dienen, wie die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und das autogene Training nach Schultz. Bei ihnen werden aktuelle seelische Vorgänge weitgehend ignoriert, man versucht mit Techniken ( Muskelanspannung, Autosuggestion) Entspannung zu erzeugen. Die Wirkung ist von kurzer Dauer, da die psychischen Muster die Verspannung erzeugen, immer wieder aktiv werden können. Mit Meditation kann man der Psychodynamik der Verspannung auf den Grund gehen, zugrundeliegende Konflikte auflösen. Sie wirkt integrierend und ganzheitlich, bringt Entspannung in den Alltag hinein und erzeugt dadurch eine nachhaltige Wirkung. - Selbstbestimmte konfessionsunabhängige Meditation
Outhaus Meditation ist frei von einschränkenden Regeln, unabhängig, auf das Wesentliche reduziert und steht allen Menschen offen.
Links
Meditation gegen Bluthochdruck
Meditation vermindert das unbeabsichtigte Denken und ermöglicht den Seins-Zustand
Studie: Meditation hat positive Effekte auf Immunsystem und Gehirn
www.findyournose.com - Online Magazin für Meditation
Buchtipps
Durch Anklicken der Buchtipps gelangen Sie auf die entsprechende Seite bei Amazon.de und können - ohne Kaufzwang - weitere Informationen zum Buch einsehen.
Selbstentfaltung durch Meditation. Eine praktische Anleitung
Dieses Buch beleuchtet die Meditation sachlich, ganzheitlich und vernünftig aus vielen möglichen Blickwinkeln. Es zeigt die Auswirkungen der verschiedenen Meditationstechniken, ihren Bezug zu den bekanntesten Richtungen der Psychotherapie und deren jeweiliger Zielrichtung. Nüchtern und zugleich motivierend geschrieben überzeugt es auch Skeptiker und bildet so eine Brücke zwischen den esoterischen Techniken der Meditation und der Lehre der Psychologie.
Tobin Blake - Meditation, Lotos Verlag 2004
In dreißig kurzen Kapiteln wird Schritt für Schritt in die Praxis der Meditation eingeführt: angefangen bei der Klärung des Geistes, über gezielte Konzentration und systematische Entspannung, bis hin zu geleiteten Visualisierungen.
Ngakpa Chögyam - Reise in den Inneren Raum, Jungfermann 1992
Chögyam stellt in diesem Buch eine im Westen noch nie veröffentlichte Sammlung tibetischer Meditationsübungen vor. Ihm gelingt es dabei, jene akademische Kompliziertheit zu vermeiden, derentwegen Darstellungen der uralten Lehren des tibetischen Buddhismus dem unvorbelasteten Leser gewöhnlich unverständlich bleiben.
Wulfing von Rohr, Meditation
Das Übungsspektrum in diesem Buch reicht von zahlreichen einfachen Meditationen für mehr Ruhe, Entspannung und Harmonie über spezielle Übungen zu spezifischen Problemen bis hin zu Anleitungen zu spiritueller Innenschau.
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Kontakt
Horst Eiselt Gestalttherapeut, Meditationstrainer
Termine nach Vereinbarung
Telefon: 0 98 28 / 9 11 350
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2004-2010 © Horst Eiselt, letztes Update Feb. 2010,